WOHNEN MIT WEITBLICK (UMBAU GRUNDSCHULE DÜNNERHOLZ)

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Konzept:
Die ehemalige Grundschule Dünnerholz liegt am Fuße des Wiehengebirges. Sie wurde 1963 als einzügige Grundschule neben der "alten" Dorfschule gebaut. 1967 wurde das ursprüngliche Schulgebäude abgerissen und eine Turnhalle errichtet. Von 1963 bis 2007 haben rund 1200 Schüler diese Schule besucht. Seit der Schließung 2007 steht das Gebäude leer.

Der Geschichte des Gebäudes folgend sollen Kinder hier wieder im Mittelpunkt stehen. Es entsteht eine kleine überschaubare Wohnanlage mit 10 Wohneinheiten für Familien mit Kindern. Der auf dem Gelände vorhandene Spielplatz bleibt erhalten und kann weiter genutzt werden. Die ruhige und sehr naturverbundene Lage ist ein idealer Lebensraum für Kinder.

Wohnen mit Weitblick heißt einen unverbaubaren Blick auf Felder und Landschaft und das Wiehengebirge zu haben.

Wohnen mit Weitblick heißt hier auch ein Energiekonzept mit Zukunft.

Umfeld:
Dünnerholz liegt im nördlichen Außenbereich Bündes.
Das Naturerlebnis Wiehengebirge liegt vor der Haustür.
Kindergarten und Grundschule sind in 2 km Entfernung in Dünne vorhanden, ebenso ein Supermarkt.
Die Mittelzentren Bünde und Lübbecke sind mit allen Einkaufsmöglichkeiten, weiterführenden Schulen,
Ärzten und Krankenhaus in rund 10 Minuten Autofahrt zu erreichen. Öffentlicher Nahverkehr ist vorhanden.

Energie:
1963 war ein Energiekonzept für ein Gebäude eher nebensächlich, heute ist es bei wachsender Rohstoffknappheit und Klimawandel wichtiger denn je. Deshalb ist die energetische Sanierung ein Kernpunkt der Planung.

Bei dem Umbau wird ein KfW 40 Standard angestrebt.
Das heißt: Der Jahresprimärenergiebedarf für Warmwasser und Heizung liegt bei weniger als 40 kWh/m²a. Bei KfW Häusern muss der spezifische Transmissionswärmeverlust immer mindestens 45% unter dem in der ENEV (Niedrigenergiehaus) angegebenen Höchstwert liegen.

Fassade: Alle Gebäude werden thermisch komplett neu „eingepackt“, so dass eine luftdichte hoch gedämmte Hülle entsteht.
Fenster: Es werden nur hochwertige Holzfenster mit 3-fachverglasung (U=0,7) verbaut.
Heiztechnik:Die Heizsysteme der Gebäude sollen mit einem hohen Anteil an regenerativen Energien, wie z.B Pelletheizung in Verbindung mit Solarthermie, betrieben werden.
Photovoltaik: In die Südseite der Lärchenholzfassade wird eine Photovoltaikanlage integriert, die ökologisch erzeugten Strom liefert.

Materialien:
Hier entsteht mit einem hochaktuellen Energiekonzept modernes Wohnen für Familien in ländlichem Umfeld.
Das sollen auch die gewählten Materialien unterstreichen:
Die naturverbundene Lärchenholzfassade in Kombination mit schlichten weißen Putzflächen und modernen Sichtbetonelementen.